Kreativprojekt im Schulhof: Mosaikbank und Schlüsselloch-Haus

Das Kreativprojekt wurde von der Klasse 9aG in zwei Phasen umgesetzt. Bereits im Sommer letzten Schuljahres bauten sie unter Anleitung der Bildhauerin Annette Hähnlein eine Betonbank, die sie mit Mosaik zum Thema: „Meine Zukunft – mein Leben“ gestalteten. Sie wählten als Schwerpunkt die Natur und Nachhaltigkeit und setzten diese Themen mit floralen Formen um. Schulsozialpädagogin Katharina Eck und die Lehrkräfte Merve Ugurlouglu und Andrea Ruhland-Birner übernahmen die pädagogische Vorarbeit.

Anfang des Schuljahres erstellten die Schülerinnen und Schüler der 9aG im Projektunterricht Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ in Gruppenarbeit verschiedene Entwürfe für die Gestaltung des „Schlüssellochhauses“, das zukünftig Schülerausstellungen zeigen soll. Bei der Abstimmung setzte sich ein Entwurf durch, der von der Kindheit in die Zukunft weist. Wieder spielen Elemente in der Natur eine wichtige Rolle. Der Künstler und ehemalige Kunstlehrer Arlan Birner setzte den Entwurf um und gestaltete zusammen mit den Schülerinnen Selina Clark, Jessica Sturm und Sophia Schmid das farbenfrohe Häuschen. Titel des Kunstwerkes ist Haus der Kindheit – Haus der Zukunft. Emily Ravn (7a) und Niklas Schwab (7a) leisteten zusammen mit Herrn Birner die Vorarbeit und grundierten vorab das Häuschen.

Initiiert wurde das Projekt von Julia Zimmermann vom Stadtjugendring, finanziell gefördert wurde das Projekt von Förderprogramm „Demokratie leben“.   

Vielen Dank an alle, die an dem Projekt beteiligt waren.

Heike Krafczyk und Ursula Soderer (Projektlehrkräfte SOR-SMC)

Generationengespräch an der Gustl-Lang-Wirtschaftsschule Weiden

Ingrid Portenschlager, die Tochter des ehemaligen KZ-Häftlings Ernst Reiter, sprach mit Schülerinnen und Schüler über das Leben ihres Vaters, der im KZ Flossenbürg inhaftiert war.

Als Ernst Reiter 1938 zur Wehrmacht eingezogen werden sollte, weigerte er sich das Soldbuch zu unterschreiben. Als Zeuge Jehova lehnte er aus Glaubensgründen ab, als Soldat im Krieg zu kämpfen. Er wurde zuerst in Graz, dann in Grafenwöhr und ab 1940 im Konzentrationslager Flossenbürg inhaftiert.

Nach der Begrüßung durch den stellvertretenden Schulleiters Herr Schmidt, erklärte Frau Esther Dürnberger, die die Zeitzeugengespräche des Vereins „Lila Winkel“ seit über 20 Jahren organisiert, die historischen Eckdaten der NS-Diktatur. Die Zeugen Jehovas, auch damals Bibelforscher genannt, mussten im KZ einen lila Winkel (Dreieck) an der Häftlingskleidung tragen.

Frau Portenschlager berichtet den Jugendlichen, unter welchen schwierigen Bedingungen Ernst Reiter es schaffte, nicht aufzugeben. Immer wieder erzählte er seiner Familie, wie die Zeugen Jehovas sich gegenseitig im Lager Flossenbürg unterstützen und halfen und wie wichtig dieser Zusammenhalt für sein Überleben war.

Nach über vier Jahren wird Ernst Reiter durch die amerikanischen Soldaten befreit. Die lange Leidenszeit im Lager, die Demütigungen, der Hunger, die Bestrafungen und die harte Arbeit prägten Ernst Reiter. Ingrid Portenschlager erzählte, welche Auswirkungen die Traumatisierung ihres Vaters auf die Familie hatte. Sie wurden sehr streng erzogen, mussten gehorchen und durften keinen Krümel Essen verschwenden. Ingrid Portenschlager ist sehr stolz auf ihren Vater und seine Werte, die er ihnen für ihr Leben mitgab.

Frau Portenschlager und Frau Dürnberger ist es sehr wichtig, die Jugendlichen zu sensibilisieren und darüber zu berichten, welche Folgen Diktaturen, gesellschaftliche Ausgrenzung und Diskriminierung von Minderheiten haben können. Große Sorge macht Ihnen die aktuelle politische Strömung. Sie möchten mit den Generationengesprächen ihren Beitrag dazu leisten, dass sich diese Verbrechen nicht wiederholen.

Die Jugendlichen stellten den beiden Frauen viele Fragen und waren von der bewegenden und sehr wertvollen „Geschichtsstunde“ sichtlich beeindruckt.

Ursula Soderer

Was bedeutet Glück für mich?

Mit dieser Frage haben sich die Schülerinnen und Schüler des Projektes Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage kürzlich auseinandergesetzt. Im Zentrum standen dabei die Fragen:

  • Was ist mir wichtig?
  • Was macht mich glücklich?
  • Was wünsche ich mir für meine Zukunft?

Im Rahmen eines Kreativprojektes durften wir unsere Ideen im Rahmen eines Fotoprojektes umsetzen. Für unsere Fotokulisse haben wir Naturmaterialien gesammelt, gebastelt und Miniaturfiguren in Szene gesetzt. Die Fotos haben wir mit unseren iPads gemacht und digital nachbearbeitet. Anschließend nahmen wir unsere Gedanken zum Thema Glück als Audiodatei auf und erstellten mithilfe der App Sway ein E-Book.

Bitte auf das Bild klicken!!!

Anhand des Beispiels von Mira Egner möchten wir euch unser Ergebnis zeigen. Alle Bilder sind auch in unserem Schulhaus im Rahmen einer kleinen Ausstellung zu sehen.

Unsere Abschlussfahrt nach Wien

Direkt nach den Faschingsferien fuhren alle Abschlussklassen gemeinsam mit dem Bus nach Wien. Bereits am frühen Morgen machten wir uns auf den Weg in die Landeshauptstadt Österreichs, um uns noch am selben Tag einen Überblick über die Altstadt von Wien zu verschaffen. Untergebracht waren wir in einem Hotel, nicht weit entfernt vom Hauptbahnhof.

Untergebracht sind wir im Hotel Allegro im Herzen von Wien und nicht weit entferntIn

Am nächsten Tag fuhr uns der Bus im Rahmen einer dreistündigen Stadtrundfahrt durch die unterschiedlichen Bezirke mit Zwischenstopps am Schloss Belvedere und am Hundertwasserhaus. Interessantes erfuhren wir außerdem über das Rathaus, das Wiener Parlament, das Museumsquartier, den Stephansdom, die Wiener Staatsoper und die Kaffeehauskultur in Wien. Natürlich fuhren wir auch durch das neuere Wien mit dem imposanten Gebäude der „UNO City“ oder dem höchsten Wahrzeichen Österreichs, dem Donauturm. Zurück ging es über den Pater, an dem leider noch viele Attraktionen aufgrund der kalten Jahreszeit geschlossen hatten. Nachmittags hatten wir Zeit zur freien Verfügung, die wir für uns in der Wiener Fußgängerzone genutzt haben.

Bratislava, die Hauptstadt der Slowakei und ungefähr 80 Kilometer von Wien entfernt, war das Ziel unseres Tagesausfluges am nächsten Morgen. Wir hatten die Wahl zwischen einem ActionBound, eine virtuelle Schnitzeljagt mithilfe einer App, oder einem vorher ausgearbeiteten Spaziergang vorbei an den wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Einige von uns gingen sogar hoch bis zur Burg, von der aus man einen hervorragenden Blick auf die Altstadt und die Donau hat. Am späten Nachmittag ging es dann wieder zurück nach Wien.

Bevor es Freitag früh wieder nach Hause ging, besichtigten wir am Donnerstag mithilfe eines Audio-Guides die imposanten Räume von Schloss Schönbrunn. Anschließend hatten wir noch ausreichend Zeit, um durch den Schlossgarten mit seiner beeindruckenden Gloriette, das Palmenhaus, den botanischen Garten oder die Wagenburg zu spazieren.

5. Klasse kommt zum neuen Schuljahr 2024/25 – Antrag wurde genehmigt

Mit Beginn des neuen Schuljahres 2024/25 nimmt die Staatliche Wirtschaftsschule Weiden am Schulversuch „5. Klasse Wirtschaftsschule“ teil.

Voraussetzung für den Übertritt ist die Gesamtdurchschnittsnote von mindestens 2,66 in den Fächern Deutsch, Mathematik und Heimat- und Sachunterricht im Übertritts- oder Jahreszeugnis der Jahrgangsstufe 4.

In der 5. Klasse liegt der Schwerpunkt der Stundentafel vor allem auf der Förderung in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik.

Unser Profil
Digitale BildungIndividualisierung
PraxisorientierungBerufliche Orientierung

Die Wirtschaftsschule führt zum mittleren Schulabschluss. Nach dem Besuch der Wirtschaftsschule stehen alle Berufszweige zur Auswahl: egal ob Wirtschaft, Verwaltung, Industrie, Handwerk, Gesundheit oder Pflege. Natürlich ist auch der Besuch der Fachoberschule möglich.

Bitte beachten Sie, dass zum Schuljahr 2024/25 nur eine Klasse gebildet werden darf und die Aufnahmekapazität deshalb begrenzt ist.

Eine Anmeldung ist ab sofort bis spätestens 02.08.24 möglich. Hier geht’s zur Online-Anmeldung.


Wirtschaftsschule Weiden verabschiedet langjährige Verwaltungskraft

Kurz vor den Osterferien wurde die langjährige Verwaltungskraft, Frau Iris Grüssner, in den wohl verdienten Ruhestand verabschiedet. Frau Grüssner war seit Oktober 1979 und damit rund 45 Jahre an der Wirtschaftsschule Weiden tätig. Über viele Jahre war sie für die gesamte Schulfamilie mit ihrer Erfahrung eine zentrale Anlaufstelle. Frau Grüssner brachte die für den Schulalltag erforderliche Gelassenheit und den notwendigen Humor mit. Bei einer kleinen Feierstunde überreichte die Schulleitung einen Blumenstrauß und wünschte Frau Grüssner im Namen der gesamten Schulfamilie für die bevorstehende Zeit alles erdenklich Gute und vor allem Gesundheit (auf dem Bild von links nach rechts: Herr Schmidt, Frau Grüssner, Frau Lauterbach).

Erfolgreiche Teilnahme am Wettbewerb „Experimente antworten“

Annika Jungkunz, Schülerin der 6. Klasse, hat wiederholt mit großem Erfolg am Landeswettbewerb „Experimente antworten“ teilgenommen und wurde dafür von Kultusministerin Anna Stolz mit einer Urkunde und einem Sachpreis ausgezeichnet. Im Rahmen des Wettbewerbs wird den Schülerinnen und Schülern eine Experimentieraufgabe zu einem naturwissenschaftlichen Phänomen gestellt, die sie selbstständig zuhause mithilfe von Alltagschemikalien und -geräten aus Drogerie und Baumarkt bewältigen können. Unser stellvertretender Schulleiter, Herr Dominik Schmidt, gratulierte Annika Jungkunz im Namen der gesamten Schulfamilie ganz herzlich.

Betriebsbesichtigung der 7. Klassen bei der Volksbank Raiffeisenbank Nordoberpfalz eG

Die beiden siebten Klassen der Gustl-Lang-Schule Weiden besuchten am Ende Januar 2024 die Hauptstelle der Volksbank Raiffeisenbank Nordoberpfalz eG in der Wörthstraße in Weiden. Im Rahmen des neuen Lehrplans in den Fächern Ökonomische Bildung und Digitale Bildung wurden mit dem Besuch bei einer ortsansässigen Bank die Inhalte des Lehrplanbereichs „Eine kleinere Anschaffung lokal tätigen“, speziell Jugendgirokonto, direkt vor Ort mit praktischen Inhalten ergänzt.

Im Unterricht wurden bereits die Vorteile und Möglichkeiten eines Jugendgirokontos und der unterschiedlichen Bankkarten vorbereitend besprochen.

Zwei ehemalige Absolventen der Wirtschaftsschule, Svenja Bäumler und Sandro Meyer, empfingen die insgesamt 33 Schüler*innen im Veranstaltungsraum des Verwaltungsgebäudes und stellten das Kreditinstitut vor. So erfuhren die Lernenden interessante Informationen über die Geschichte der Volksbank, die Fusion mit der Raiffeisenbank und weitere Informationen über andere genossenschaftliche Banken im Umland. Außerdem wurden Besonderheiten der Bank, Zahl der Mitglieder, Beschäftigten und Geschäftsstellen besprochen.

Die Schüler*innen erhielten im Folgenden einen Einblick über die Kontoführung, Bankkarten und Kreditkarten, IBAN, Sepa-Überweisungen, Lastschriften und anderen Besonderheiten eines Girokontos. Ihr in der Schule gelerntes Wissen konnten sie gleich beim Ausfüllen eines SEPA-Überweisungsträgers unter Beweis stellen. Auch konnten im Nachgang Fragen gestellt und sich bei einer kleinen Brotzeit gestärkt werden, bevor alle in zwei kleineren Gruppen weitere Bereiche der Bank erkunden konnten.

Höhepunkt war die Besichtigung der Kundenschließfächer im Tresor im Untergeschoss. Vor- und Nachteile sowie Optionen der Anmietung und das Prozedere des Öffnens wurden erklärt. Im Vorraum der Schalterhalle konnten diverse ausgestellte Tresore aus vergangenen Jahrhunderten bewundert werden. Von einem weiteren Mitarbeiter des Kreditinstituts wurden Geldausgabeautomat, die Funktionen dieses Geräts und auch der Kontoauszugsdrucker anschaulich vorgestellt.

Unser herzlicher Dank gilt Frau Bäumler und Herrn Meyer von der Volksbank Raiffeisenbank Nordoberpfalz eG für die informative und interessante Veranstaltung.

Andrea Ruhland-Birner

Auszeichnungsveranstaltung und Urkundenverleihung „Schoolguards 2023“ im Landgericht Weiden

Vor ein paar Tagen fand im Großen Schwurgerichtssaal des Landgerichts Weiden die Auszeichnungsveranstaltung der Schoolguards-Ausbildung 2023 statt. Die Schoolguards sind engagierte Schülerinnen und Schüler, die dazu eigens ausgebildet sind, zu helfen und Zivilcourage zu zeigen: sie geben Acht, schauen genau hin, schlichten besonnen Streitigkeiten, entspannen sicher kritische Situationen, wissen was zu tun ist, wenn jemand Hilfe braucht und vieles mehr. Für die Ausbildung zuständig sind die sogenannten „Blaulicht-Organisationen“ Polizei, Bundespolizei, Feuerwehr und das Bayerische Rote Kreuz. Von der Wirtschaftsschule Weiden hat Noah Schiml aus der 9. Jahrgangsstufe an der Ausbildung teilgenommen. Wir gratulieren Noah recht herzlich und danken ihm für seine Zivilcourage. Ebenso danken wir unserem Kontaktbeamten Herrn Manuel Ott von der Polizei Weiden, der die Ausbildung der Schoolguards federführend organisiert.

Staatliche Wirtschaftsschule Weiden i.d.Opf.